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Gartenpflege Wisli für Unternehmen und Privatpersonen
Für einen schönen Rasen

Gartenpflege Tipps

Die Stiftung Wisli veröffentlicht hier regelmässig praktische Tipps, für die Gartenpflege. Mit dem Ziel, viel Natur und Biodiversität zurück in die Privatgärten zu bringen. Er erfahren Sie Wissenswertes von unseren Profis. 

 

Gartenpflege Tipp #2: Unordnung ertragen

Wir empfehlen Ihnen, Blütenstauden und Blumen über den Winter stehen zu lassen. Für die Biodiversität tun Sie damit viel Sinnvolles: Vögel finden durch die Samen einfacher Nahrung, Insekten in den Pflanzenstängeln Unterschlupf und Igel Material für ihren Nestbau. Natürlich haben wir häufig den Drang, aufzuräumen und setzen uns zum Ziel, dass alles schön aussieht. Haben Sie den Mut, dem entgegenzuwirken! Ausserdem sind die Pflanzen ungeschnitten besser vor Frost und Kälte geschützt.  
Kürzlich habe ich mich über einen Igel im Garten einer Bekannten gefreut. Sie hat es ihm ermöglicht, einen Lebensraum zu finden. Mit solch einem Bild vor Augen fällt es doch leicht, die Pflanzen erst im Frühling zurückzuschneiden.

Dieser Text wurde von Michaela Pape, Teilnehmerin Bürocenter Bülach, We-Care-Arbeitsintegration, Stiftung Wisli, verfasst.

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Gartenpflege Tipp #1: Blumenwiese im Spätsommer säen

Wer einen eigenen Garten hat, kann mit wenig Aufwand viel zur Artenvielfalt beitragen. Eine Blumenwiese – und sei sie noch so klein – erfreut das Gärtnerauge und zahlreiche Tiere wie Wildbienen, Schmetterlinge, Igel oder Vögel gleich mit. Säen Sie jetzt im Spätsommer Wildblumensamen an und wässern Sie sie gut. Die Wiese benötigt keinen Dünger. Da Wildblumen etwas Zeit zum Wachsen benötigen, können Sie das Resultat Ihrer Arbeit im nächsten Frühling bewundern. Eine Wildblumenwiese ist pflegeleicht und muss je nach Standort nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht werden. Die Blumen wachsen übrigens auch im Topf auf dem Balkon. Samen erhalten Sie im Gartencenter.

 

Gartenpflege Wisli – die grünen Macher
Unter der Leitung von erfahrenen Gärtnern pfl egen und hegen unsere engagierten Teams alles, was grünen und blühen soll. Bei der Arbeit in Privatgärten verzichtet die Stiftung Wisli neu auf den Einsatz von chemischen Giftstoffen (Pestiziden) und versucht damit die Artenvielfalt in den heimischen Gärten zu fördern.
Kontakt Tel. 043 411 45 45, gartenpflege@wisli.ch