Text: Abteilung Integrative Arbeitsplätze
Integrative Arbeitsplätze: Wenn Unternehmen Möglichkeiten schaffen
Mit Integrativen Arbeitsplätzen (IAP) schafft die Stiftung Wisli echte Teilhabe im regulären Arbeitsumfeld und verbindet berufliche Integration von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung mit konkretem Nutzen für Unternehmen und Teams.

Neue Perspektiven durch integrative Arbeitsplätze
Ein wesentliches Instrument zur Umsetzung dieser Werte ist das Angebot der Integrativen Arbeitsplätze (IAP). In der Rolle als Personaldienstleister stellt die Stiftung Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung und übernimmt dabei die professionelle Begleitung der Mitarbeitenden. Dies umfasst sowohl die soziale und gesundheitliche Absicherung der Mitarbeitenden als auch die kontinuierliche Unterstützung von Mitarbeitenden und Unternehmen.
Für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung bietet das IAP die Möglichkeit, in einem regulären Arbeitsumfeld tätig zu sein, berufliche Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die Wertschätzung und Einbindung in ein fest bestehendes Team unterstützt zudem den Genesungsprozess, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet Perspektiven für eine nachhaltige berufliche Integration.
Gemeinsam stärker: Wie Inklusion Unternehmen voranbringt
Auch Unternehmen profitieren in vielfacher Hinsicht von diesem Angebot: Durch gelebte Inklusion wird Vielfalt gefördert, die Zusammenarbeit gestärkt und die Unternehmenskultur nachhaltig positiv geprägt. Die gezielte Übernahme repetitiver oder einfacher Tätigkeiten durch Mitarbeitende der Stiftung Wisli entlastet bestehende Teams und schafft Freiräume, damit sie sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren können. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen an Flexibilität, um Auftragsspitzen effizient abzufedern. Darüber hinaus wirkt sich die Übernahme sozialer Verantwortung positiv auf die Reputation aus, stärkt die Kundenbindung und unterstützt die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte.
Ein Praxisbeispiel verdeutlicht diese Wirkung: Nicole Schuoler, CEO der Stanzerei & Dichtungen AG, sagt: «In unserem Betrieb arbeiten derzeit drei Mitarbeitende der Stiftung Wisli in Teil- bis Vollzeitpensen. Sie sind ein wertvoller Teil unserer Unternehmensfamilie. Dank Offenheit, Geduld und Vertrauen entstehen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wisli nachhaltige, integrative Arbeitsplätze mit spürbarem sozialem Mehrwert – für die Mitarbeitenden, die Teams und den gesamten Betrieb.»
Integrative Arbeitsplätze – Gewinn für alle
Zusammenfassend zeigt das Angebot IAP eindrücklich, wie gelebte Inklusion eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten schaffen kann. Es eröffnet Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Talente einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und selbstbestimmt am Arbeitsleben teilzuhaben. Für Unternehmen bedeutet dies eine Bereicherung: motivierte Mitarbeitende, eine stärkere Teamdynamik, zusätzliche Kapazitäten sowie eine positive Wirkung auf Unternehmenskultur und Stakeholder-Wahrnehmung. So wird deutlich, dass Inklusion nicht nur möglich, sondern für Menschen, Teams, Unternehmen und die Gesellschaft gleichermassen gewinnbringend ist. Patrick Schmitter vom Stadtspital Triemli fasst dies treffend zusammen: «… Integrative Arbeitsplätze gelingen, wenn sich der Betrieb darauf einlässt und Beeinträchtigungen als Chance für neue Lösungen sieht.»
Die Inklusion von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in die Gesellschaft ist ein zentraler Pfeiler der Werte der Stiftung Wisli. Sämtliches Handeln der Stiftung ist darauf ausgerichtet, Menschen in ihrem individuellen Prozess zu begleiten, ihre Selbstbestimmung zu stärken und sie zu ermutigen, neue Schritte zu wagen.
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