otwa, Präsident Stiftungsrat

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1. (Wisli)-Hackathon zur psychischen Gesundheit, 12. Mai 2021, 8.08 - 10.10 Uhr

 

Bei der Zustellung der Teilnahmelinks gab es offenbar technische Probleme. Wenn Sie noch keine Informationen von uns erhalten haben, wenden Sie sich bitte an symposium@wisli.ch. Besten Dank!

 

Die Stiftung Wisli führt am 12. Mai 2021 den ersten Hackathon (kollaborativer Innovationsworkshop) zum Thema psychische Gesundheit durch. Innerhalb von zwei Stunden entwickeln bunt zusammengewürfelte Teams gemeinsam nützliche, kreative und zukunftsfähige Lösungen für Problemstellungen. Diese werden am Symposium präsentiert.  Die Fragen stammen von verschiedenen Organisationen/ExpertInnen, die sich für die jeweilige Fragstellung interessieren und die Antworten fliessen ins Symposium ein. 

Bist Du Pionier oder Visionärin? Hast Du Lust virtuell mitzudiskutieren und neue Ideen zu entwickeln? Willkommen sind Betroffene, Angehörige, Fachleute, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Interessierte, sprich Du! Es  braucht keine Vorbereitung - nur Lust zur Teilnahme und Deine Anmeldung. Lass uns gemeinsam frische Farbe in die Sozialpsychiatrie bringen.

Wir suchen Antworten auf folgende Fragen:

Gruppe 1

  • Wie möchten/können betroffene Menschen bezeichnet werden: Als Menschen mit Behinderung/Beeinträchtigung? Als Menschen mit psychischen Erschütterungen oder körperlichen/kognitiven Einschränkungen?  Frage von INSOS Zürich gestellt.

  • Wie sehen sich betroffene Menschen gegenüber ihrer Institution? Als Klientin/Klient? Als Kundin/Kunde? Als Teilnehmerin/Teilnehmer? Als Leistungsbezügerin/Leistungsbezüger? Als Bewohnerin/Bewohner? Als Mitarbeiterin/Mitarbeiter?  Frage von Stiftung Wisli gestellt.

Gruppe 2

  • Welche Erwartungen haben betroffene Menschen, haben Institutionen an Verbände wie INSOS Zürich? Generell, aber auch mit Blick auf den geplanten Zusammenschluss mit Curaviva Zürich?  Frage von INSOS Zürich gestellt.

  • Wie stehen betroffene Menschen, wie stehen die Institutionen dem Begriff „Inklusion“ gegenüber? Was verstehen sie darunter? Welche Wünsche und Erwartungen verbinden sie damit? Und was stört sie allenfalls auch am Begriff oder an den Diskussionen darüber? Frage von Stiftung Wisli gestellt.

  • Was benötigen Betroffene, damit sie sich eigenverantwortlich und selbstbestimmt aktiver in die politische/gesellschaftliche Diskussion einbringen können? Frage von Pro Mente Sana gestellt.

Gruppe 3

  • Wo liegen die Stärken von psychisch beeinträchtigten Menschen als Arbeitnehmer? Gibt es einen "USP", der sie von "Bittstellern" zu gesuchten Mitarbeitenden macht? Wie sehen dies Arbeitgeber, die sich aktiv an der Arbeitsintegration beteiligen?  Frage von einem Experten der HSLU gestellt.

 

siehe auch

Ausserdem laden wir Interessierte auch zu folgender Veranstaltung ein:

Innovative Ansätze in der Sozialpsychiatrie – neue Wege und Blickwinkel

Online Symposium zu Ehren von Dr. med. Otmar Wäger, 12. Mai 2021, 11.30 - 13.00 Uhr

 

Dr. med. Otmar Wäger ist ein Pionier und Visionär. Er setzt sich seit 40 Jahren für eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung von psychisch beeinträchtigten Menschen ein. So zählt der Facharzt für Psychiatrie zu den Mitbegründern der Stiftung Wisli, welche 1984 als «VSPZU» ins Leben gerufen wurde. Ende 2020 hat er das Präsidium der Stiftung nach 22 Jahren an seinen Nachfolger Mark A. Wisskirchen übergeben. Die Stiftung Wisli dankt Otmar Wäger mit nachfolgenden Veranstaltungen für sein langjähriges Engagement.

 

Die Referate

  • 40 Jahre Sozialpsychiatrie Kanton Zürich - Blick zurück in die Zukunft
  • Wer ist hier behindert?! Behindertenrechtskonvention in der Sozialpsychiatrie
  • Capability Approach - innovative Ansätze der Arbeitsintegration
  • Stressfolgeerkrankungen - Neues aus der Psychotraumatologie
  • Die Psychiatrie steht Kopf - Polyvagaltheorie und Sozialpsychiatrie
  • Virtual Reality in der Therapie - Nutzen, Risiken und Chancen

 

Die Referentinnen und Referenten

  • Dr. med. Otmar Wäger, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Bülach
  • Andrea Lübberstedt, Amtschefin, kantonales Sozialamt Kanton Zürich
  • Werner Riedweg, Dozent und Projektleiter, Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
  • Dr. med. Christoph Jans, Oberarzt Tagesklinik für Traumafolgestörungen, Integrierte Psychiatrie Winterthur, Zürcher Unterland
  • Prof. Dr. W. Stephen Porges, Begründer Polyvagaltheory, Direktor des Kinsey Institute, Universität Indiana, Professor der Psychiatrie, Universität Nord Carolina
  • Dr. med. Stephan T. Egger, Oberarzt, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Moderation

  • Martin Bieber, Geschäftsführer Stiftung Wisli

 

Ich interessiere mich für den Anlass und möchte gerne das definitive Programm sowie den Teilnahmelink erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos.

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